In der Bibel wird die Geschichte eines Königs erzählt, der von seinen Untertanen dermaßen gefürchtet wurde, dass er in die Wildnis verbannt wurde und gezwungen war sich von Wildkräutern zu ernähren. Nach 7 Jahren Askese, besuchten ihn seine Untertanen. Sie waren überwältig; der König war ein neuer Mensch geworden – souverän aber mild und weise wirkte er. Seine Gefolgsleute waren so überrascht, dass sie ihn wieder den Thron besteigen ließen. Woran verdankte der König seine offensichtliche Wandlung? Könnte er seinen gehässigen Charakter mildern indem er Wildkräuter zu sich nahm oder lag die Transformation an der Einsamkeit, Bedenkzeit und Einsicht. In der Wildnis lebte er wie ein „Rind, das Gras frisst“ und zwar 7 Jahre lang, die Zeit, die der Körper braucht, um seine Zellen komplett zu erneuern[1].

Anscheinend kannten die Menschen von früher die heilende und regenerative Wirkung der Kräuter, Wildpflanzen und Nahrungsmittel. Viele religiöse Meister, Gurus und Heiligen fasteten um deren Glaube zu festigen oder um Erleuchtung zu erlangen und nicht wenige benutzten die Gabe bestimmten Nahrungsmittel um dessen geistigen Fokus zu erweitern oder Realitätssinn zu steigen. Die Nahrung wird aber vor allem als Medizin verwendet. Besonders hohe Heilwirkungen können Nahrungsmittel aufbringen, die in der alternativen Medizin  als Super Foods gelten. Superfoods können unsere Balance wiederherstellen und den Körper seine optimale Gesundheit entwickeln lassen. Diese Lebensmittel enthalten in der Regel eine Kombination aus antioxidative Phytonährstoffen, auch sekundären Pflanzenstoffen genannt, lebenswichtigen Vitalstoffen, essentiellen Fettsäuren und nicht entbehrlichen Aminosäuren, die in einer besonders wirksamen Synergie miteinander agieren. Einige davon sind: Wildkräuter, Chia Samen, Goji Beeren, Camu-Camu Beeren, Maca, Moringa, Roher Kakao, Baobab, Aloe Vera, Papaya und Bienenpolen. All die Superfoods wirken nur dann wenn sie roh verzehrt werden. Nahrung, die über 42°C erhitzt wurde, hat Ihren lebensspendenden Nährwert verloren. Zwar kann diese Nahrung das Leben im menschlichen Organismus erhalten, aber nur um den Preis fortschreitenden Verfalls von Gesundheit, Energie und Vitalität[2]. Ich werde die Superfoods im Hinblick auf deren Gehalt an lebenswichtigen Aminosäuren, Antioxidantien und Mikromineralien betrachten.

Aminosäuren

Die Aminosäuren sind wichtige Bestandteile, wenn es um Sauerstofftransport, Konzentration und Gehirnfunktionen geht. Sie unterstützen die mentale Leistung und sind für eine gute Gehirnfunktion sehr wichtig. Heute weiß man, dass ein gesunder menschlicher Körper eigentlich in der Lage ist, alle Aminosäuren selbst zu produzieren. Jedoch müssen dafür optimale Stoffwechselbedingungen vorherrschen: ein reinstes, lebendiges Nahrungsangebot, kein Stress, frisches, vitales Trinkwasser, ausreichend Bewegung an der frischen Luft, genügend Schlaf. Die wenigsten Menschen können so leben. Daher gilt eigentlich immer noch die überlieferte Einteilung, dass eben einige Aminosäuren leicht vom Körper selbst hergestellt werden können, andere eben nicht. In Indien gibt es ein Dorf, dessen Bewohner eine bestimmte Art Getreide anbauen und sie anschließend essen. Die Dorfbewohner sind so arm, dass sie nicht anders essen können, trotzdem sie sehr gesund sind und eine hohe Rate an Hundertjährige aufweisen. Darauf können wir schließen, dass ein gesunder Körper, seine Aminosäuren selbst herstellen kann, egal ob essentielle oder nicht. Als essentiell gelten Aminosäuren, die von unserem Organismus im Gegensatz zu der nicht-essentiellen Aminosäure nicht selbst hergestellt werden können. Deshalb wird allgemein empfohlen, die essentiellen Aminosäuren dem Organismus mit der Nahrung oder mittels natürlicher Nahrungsergänzungen zuzuführen. Die Gruppe der nicht-essentiellen Aminosäuren kann der gesunde Körper selbst herstellen, wenn er die Bausteine dafür mit der täglichen Nahrung erhält.

Die Funktionen von den Aminosäuren sind:

  • Enzymwirkung. • Hormonelle Wirkung. • Antikörper Wirkung. • Regulieren den Säuren-Basen-Haushalt. • Transportieren von Sauerstoff, Vitamine und Mineralstoffe zu den Zellen. • Aufbau und Erhaltung von Knochen, Zähne, Haut, Bindegewebe, Haare, Blutgefäße usw. Würde es dazu kommen, dass es an Aminosäuren fehlt oder ist von einer der Aminosäuren zu wenig vorhanden, werden auch die anderen Aminosäuren in ihrer Funktion eingeschränkt.

Antioxidantien

Die Antioxidantien, auch Oxidationshemmer genannt, wirken meist als Radikalfänger. Freie Radikale sind hochreaktive Sauerstoffverbindungen und werden bei fast allen Stoffwechselvorgängen gebildet. Sie sind für den Köper sehr schädlich und werden mit der Entstehung vieler Erkrankungen in Zusammenhanggebracht. Rund 80% aller Krankheiten, einschließlich der vorzeitigen Alterungsprozesse, gehen auf das Konto der Zellzerstörung seitens der freien Radikale.

Und unsere rund 70 Billionen Körperzellen sind täglich durch 10-80 000 Angriffe durch freien Radikalen ausgesetzt. Die vermehrte Bildung von freien Radikalen erfolgt durch Stress, Ozon, UV-Strahlung, einseitige Ernährung, Alkohol- und Tabakkonsum. Antioxidative wirksame Substanzen kommen auf natürliche Weise in der Nahrung und immenschlichen Organismus vor. die wichtigsten davon sind das Vitamin C, Biophotonen oder Karotin. Für alle Nahrungsmittel, die in der Arbeit vorkommen, werde ich auch den ORAC Wert ermitteln. Die ORAC-Methode ist ein Verfahren zur Messung der antioxidative Eigenschaften von Pflanzenextrakten, Nahrungsmitteln und anderen biologischen Substanzen. Je höher der ORAC-Wert, desto mehr freie Radikale werden pro Gramm Substanz neutralisiert.

Nährstoffgehalt von Superfoods
Lebensmittel, die eine enorm hohe Nährstoff- und Vitalstoffdichte aufweisen und daher mit einer unglaublichen Vielzahl an positiven Eigenschaften für die Gesundheit aufwarten, werden als Superfoods bezeichnet. Diese Lebensmittel enthalten in der Regel eine Kombination aus antioxidative sekundären Pflanzenstoffen, lebenswichtigen Vitalstoffen, essentiellen Fettsäuren und nicht entbehrlichen Aminosäuren, die in einer besonders wirksamen Synergie miteinander agieren. Die Superfoods sind vollwertig, einfach zu verdauen, außergewöhnlich nahrhaft und reich an: Vitaminen, Mineralien, Proteinen und Fettsäuren, Antioxidantien und Phytochemikalien (sekundäre Pflanzenstoffe), die den Körper und das Immunsystem stärken. Sie unterschritten den Körper dabei Krankheiten und frühzeitiger Alterung vorzubeugen indem sie die Verdauung fördern und eine gesunde Darmflora herstellen.

  1. Wildkräuter

Die essbaren Wildkräuter verfügen über 5- bis 40-mal mehr Nährstoffe als grünes Blattgemüse aus dem Bioladen. Hinzu kommen die wertvollen sekundären Pflanzen- und Bitterstoffe, Enzyme, Vitamine und Biophotone von der Sonne. Die Biophotonen aus den sonnenbeschienenen Blättern können freie Radikale neutralisieren, die besonders destruktiv auf die Zellen bei degenerativen Krankheiten wie Krebs wirken. Viele Wissenschaftler sehen den Einsatz von Antioxidantien als ein wirksames Mittel, um diese Destruktion aufzuhalten. Laut Dr. Switzer, der Leiter der Ayurveda Klinik am Starnberger sind die Biophotonen die besten Antioxidantien, weil ihre negativ geladenen Elektronen die freien Radikalen am besten neutralisieren können[3]. Die meisten Kräuter und Gewürze erhalten äußerst potente Antioxidantien, sogar mehr als viele Früchte und Gemüsesorten. Absolute Stars sind: getrocknete Gewürze wie Oregano mit 175.295 ORAC-Einheiten; Rosmarin mit 165.280; Thymian mit 157.380. Frisch gepflückte Wildkräuter sind eine hervorragende Quelle der stärksten Antioxidantien überhaupt – die Biophotone. Laut Dr. Switzer, der Inhaber der Ayurweda Klinik in Schwarzwald, sind die Biophotone in der Lage die degenerativen Prozesse im Körper aufzuhalten[4]. Aus den Wildkräutern lassen sich schmackhafte grüne Smoothies herstellen. Sie enthalten große Mengen an Folsäure, Enzyme, Vitamin K, Magnesium, sekundäre Pflanzenstoffe, Chlorophyll, Bitterstoffe und Biophotonen; fördern die mentale Klarheit, machen den Körper basisch und bringen den Immunsystem auf Touren. Die noch in den Smoothies vorhanden Fasern regen die Darmtätigkeit an. Das vorhandene Chlorophyll reinigt das Blut und fördert das Neubilden von Blutzellen. Der hohe Antioxidantgehalt verbessert die Sonnenvertäglichkeit und kann Entzündungen bekämpfen[5]. Hinzu kommen die wertvollen sekundären Pflanzen- und Bitterstoffe, Enzyme, Vitamine und Biophotone von der Sonne. Auf mineralienarmen Ackerböden ist das angebaute Getreide, Obst du Gemüse nicht in der Lage, die benötigten Spurenelemente aufzunehmen und an den Menschen weiterzugeben. Sogar in der Bio-Branche kommen gravierende Defizite vor. Damit unsere Zellen und Organe genesen können müssen wir Wildpflanzen zu uns nehmen, die auf intakten und gesunden Humusschicht wachsen[6].

  1. Chia Samen

Die Chiasamen galten noch bei den Azteken und Inkas als „Wunderwaffe“ und heute werden sie als das „Plant of the Future“ gehandelt. Sie enthalten bis zu 38 % Chia-Öl, 18 bis 23 % hochwertiges Protein und die Vitamine A, Niacin, Thiamin, Riboflavin, die Mineralien Kalzium, Phosphor, Kalium, Zink und Kupfer sowie zahlreiche Antioxidantien. Chia-Samen wirken darmreinigend und ermöglichen dem Körper, Schlacken loszuwerden und somit Platz für wichtige Nährstoffe zu schaffen. Sie vermindern Verdauungsprobleme und helfen bei Sodbrennen. Der hohe Gehalt an löslichen Ballaststoffen vermindert das Verlangen nach Süßigkeiten indem sie über eine längere Zeitdauer hinweg wertvolle unraffinierte Kohlenhydrate an das Blut abgeben. In nur 2 Esslöffeln Chia-Samen befinden sich erstaunliche Nährstoffmengen: 4g Proteine, 200mg Kalzium und 5g Omega-3-Fettsäuren, die mentale Klarheit und Konzentration fördern und die Stimmung aufhellen[7].

Zudem haben die Chia Samen einen ORAC Wert von 7000! Das sind mehr Antioxidantien als z.B. in Blaubeeren enthalten sind.

  1. GojiBeeren Goji-Beeren enthalten eine außerordentliche Menge an einzigartigen Nährstoffen und Antioxidantien und verleihen im Rahmen einer gesunden, basenüberschüssigen Ernährung eine überraschende Kraft und Energie. Goji-Beeren enthalten alle essentiellen Aminosäuren, eine enorm hohe Dosis Vitamin A (Beta-Carotin), Vitamin C, das in den Früchten selten erhaltenen Vitamin E, sowie beachtliche Vitamin-B-Werte, einmalig unter Früchten. Goji-Beeren enthalten außerdem mehr Eisen als Spinat, so dass bereits 50 Gramm getrocknete Goji-Beeren den Mindest-Tagesbedarf an Eisen decken können. Der außergewöhnliche Gesundheitspotenzial verdanken sie aber der besonderen Polyphenole- und Sacharide, die man in ihr findet, sowie der Energiespendenden Kohlenhydraten (mehr als 42%) und verdauungsfördernde Ballaststoffe, die stolze 21% der Masse aufweisen.

Das Polyphenol Ellagsäure ist ein wahrer Umweltgiftfänger, da es in der Lage ist das schädliche Potenzial solcher Umwelteinflüsse deutlich zu reduzieren.

In den 1990er Jahren entdeckten die Wissenschaftler in der Goji-Beere hoch interessante Stoffe: einmalige Formen von Zuckerverbindungen, die sogar nach der Beere genannt wurden. Die sogenannten PLBs (Lycium-bar-barium-Polysaccharide) spornen all unsere Zelle an aktiv gegen Viren, Bakterien und Fremdkörper zu agieren, mehr Immun-Botenstoffen zu produzieren. PLs machen 31% des Gewicht der getrockneten beeren aus[8]. Die Goji-Beeren enthalten 21 wichtige Spurenelemente, die es aufgrund der oft ausgelaugten landwirtschaftlichen Böden in unseren Grundnahrungsmitteln heute kaum noch in der Nahrung zu finden sind. Die Bio-Goji Beeren haben einen ORAC Wert von über 25,300! 4. Acai Beeren

Die Acai Beere ist die Frucht einer Palme mit hohen Konzentrationen von starken Antioxidantien. Die Acai- Beeren besitzen viel Kalzium, Eisen, Vitamin B1, B2 und B3, Vitamin C und E sowie essentielle Fettsäuren. Außerdem sind sie reich an Ballaststoffen. Die Beere enthält Omega 3, Omega 6 und Omega-9 Fettsäuren, die „schlechtes“ Cholesterin senken und „gutes“ Cholesterin auf normales Niveau bringen. Auf jeweils 100 g Fruchtfleisch entfallen 8,1 g Eiweiß, 52,2 g Kohlenhydrate einschließlich 44,2 g Ballaststoffe, 32,5 g Fett, 260 mg Calcium, 4,4 mg Eisen, 1002 g Vitamin A und geringe Mengen Vitamin C außerdem Asparaginsäure und Glutaminsäure, 319 mg Anthozyan und andere Antioxidantien. Die Antioxidantien von Acai sind in der Lage in menschliche Zellen einzudringen und die schädlichen Wirkungen der Radikale, auch bei sehr niedriger Dosierung zu verhindern. Deren ORAC Wert von beträgt 18,500 Der Anteil der Fettsäuren von Acai ähnelt dem von Olivenöl und es wird angenommen, dass dies ein entscheidender Faktor für die niedrige Inzidenz von Herzkrankheiten bei der mediterranen Bevölkerung ist. Omega 9, eine einfach ungesättigte, essentielle Fettsäure, reduziert das schlechte Cholesterin LDL und erhält gleichzeitig das Niveau von positiven Cholesterin HDL. Die gefunden Linolsäure, noch Omega 6 genannt, die eine mehrfach ungesättigte Fettsäure ist, erzeugt sowohl wesentlich niedrigere LDL als auch HL-Werte. Acai enthält wertvolle Phytosterine Sterine, die Bestandteile der pflanzlichen Zellmembran sind und viele Vorteilen für den menschlichen Körper haben, wie die Verminderung von Blutplasma-Cholesterin.

  1. Maca- Pflanze

Maca ist eine Wunderpflanze die in den Hochebenen der peruanischen Anden zu Hause ist. Sie wird dort bereits seit 2.000 Jahren angebaut und wächst unter schwierigsten Witterungsbedingungen in sieben Monaten heran Um überleben zu können speichert sie alle wertvollen Vitalstoffe hochpotenziert in ihrer Wurzelknolle. Die wichtigsten Vitamine gehören ebenso zu den Wirkstoffen der Maca-Knolle wie hochwertige Proteine, ungesättigte Fettsäuren, Mineralstoffe, Aminosäuren und Kohlenhydrate als Energiespender. Um als wertvolles Nahrungsergänzungsmittel in den Handel zu gelangen, werden die Maca-Knollen getrocknet und anschließend zu Pulver verarbeitet. In Europa wird der Extrakt dann entweder als Pulver oder in Kapselform angeboten. Es besteht aus etwa 60-75% Kohlenhydrate, 8,5% Ballaststoffe, 10-14% Eiweiß und 2,2% Lipide. Der Großteil des Proteins in Maca besteht aus Polypeptiden und äußerst vorteilhaften Aminosäuren. Darüber hinaus enthalten 100g getrocknete Wurzel etwa 250mg Calcium, 2mg Kalium und 15mg Eisen, sowie eine Fülle gesunder Fettsäuren (wie Linolsäure, Palmitinsäure und Ölsäure). Maca enthält auch große Mengen Vitamine, wie zum Beispiel C, B2 und B2, sowie eine Reihe von Alkaloiden und Mineralien. Es ist bekannt, dass die Maca positive Auswirkungen auf die weibliche und männliche Fruchtbarkeit besitzt. Jüngste Studien zeigen aber auch, dass die Schwarze Maca viel weitgehendere Effekte hat. Sie wirkt nicht nur auf die Fertilität beider Geschlechter, sondern verbessert auch die Lernfähigkeit, die Gedächtnisleistung, wirkt gegen Stress und Ermüdungserscheinungen, indem sie die körperliche Widerstandskraft erhöht. Schwarze Maca wirkt im Gegensatz zu roten Maca weit effektiver bei Prostata-Problemen, bei Osteoporose und besitzt eine höhere antioxidative Wirkung[9].

  1. Moringa

Moringa ist ein Baum, der die Verfügbarkeit von Nährstoffen durch das Wachstumshormon Zeatin verachtfacht! Moringa gilt als eine der nährstoffreichsten Pflanzen unserer Erde! Sie enthält 18 von 20 bekannte Aminosäuren. Überdies enthält sie über 90 Vitamine, Antioxidantien, Mineralstoffe, Spurenelemente, pflanzeneiweiß, gesunde Fettsäuren, Chlorophyll, sowie zahllose Pflanzenbegleitstoffe, perfekt aufeinander abgestimmt. Die folgende Übersicht Ihres Gehalts spricht für sich.

Moringa enthält:

  • 7 x mehr Vitamin C als Orangen
  • 4 x mehr Vitamin A als Karotten
  • 17 x mehr Kalzium als Milch
  • 25 x mehr Eisen als Spinat
  • 15 x mehr Kalium als Bananen
  • 7 x mehr Vitamin B1 und B2 als Hefe
  • doppelt so viel Eiweiß wie Soja
  • 4 x mehr Folsäure als Leber
  • 4 x mehr Vitamin E als Weizenkeime
  • 2 x mehr Faserstoffe als Weizenvollkornprodukte
  • 26 antientzündlich wirkende Substanzen
  • 46 Antioxidantien
  • den Höchstwert an Chlorophyll, der je gemessen wurde
  • hohe Anteile von Omega 3-6-9 Fettsäuren sowie herzschützende Fettsäuren MUFs
  • weitere Mineralien wie Kupfer, Selen, Schwefel, Zink, Magnesium, B12 als Cobalamin
  • 45 % des Gewichts vom Moringa-Pulver = bestes Eiweiß!
  • die Wunderstoffe Zeatin und Salvestrole

 

Erst vor kurzem wurde Botenstoff Zeatin in ihrer Struktur entdeckt, der für die Bioverfügbarkeit der Moringa sorg, da dadurch alle Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen vom Körper aufgenommen werden. Zeatin öffnet die Türen für die Vitalstoffe, lässt sie herein und begleitet sie bis an den Platz, wo sie durch die Zellen benötigt und verbraucht werden[10].

Moringa enthält auch Salvestrole, eine Gruppe von Schutzstoffen, die gewisse Pflanzen bilden, um sich gegen Fressfeinde und Krankheiten zu schützen. Diese Stoffe helfen bei der Rückbildung von Krebstumoren. Leider verfüge heutzutage die Obst und Gemüsesorten über ganz wenig Salvestrole[11]. Praktisch konkurrenzlos ist auch der außergewöhnlich hohe ORAC-Wert von über 75.000 µmol/100 g. Die ORAC Kapazität verdankt seine hohe Werte unter anderem an dem riesen Gehalt an Chlorophyll, der im Moringablatt fast 7 Gramm pro Kilo Blattmasse hat. Das ist der höchste Wert, die je gemessen wird.

Von Nutzen sind alle Teile des Baumes: die Wurzel sind Würz- und Heilmittel, sowie Nahrung, die Blüten werden als Tee verwendet. Daraus kann man auch Honig herstellen. Die Blätter werden in Salat gegessen oder gekocht, daraus kann man auch Pulver herstellen und als Nahrungsergänzung und Würzmittel benutzt. Die Früchte können auch verzehrt werden. In Asien werden sie gekocht oder als Gewürzmischung verarbeitet.

Moringa ist ein Wunderbaum, das sogar den Ehrgeiz besitzt das Hungern in der Welt aus dem Weg zu schaffen, da es ein vollkommenes und vollendetes Nahrungsprodukt ist. Die Moringa enthält alle Nährstoffe, die der Mensch vom Mutterleib, als heranwachsender Fötus, bis ins hohe Alter benötigt. Wenn man Moringapulver täglich zu sich nimmt, bekommt man alle nötigen Nährstoffe fürs Überleben und braucht keine Angst zu haben an Defizite zu leiden.

In Afrika wird sie zur Wasserreinigung wegwendet, gegen Mangelernährung und Entzündungen aller Art, als Wundsalbe, gegen AIDS, Tumore, Diabetes und Blutarmut[12].

  1. Roher Kakao

Der Kakao enthält insgesamt über 300 Komponenten, dazu gehören Ballaststoffe und Mineralien wie Eisen, Zink, Kupfer, Kalzium und Magnesium, Kalium, Sodium und Zink. Er ist außerdem reich an Flavanoide, die krebshemmend wirken und gut gegen Allergien sind, helfen bei Entzündungen und Viren. Magnesium stärkt die Knochen, entspannt die Muskeln und beruhigt das Nervensystem. Kakao ist ebenso reich an Schwefel, der wichtig ist für starke Nägel und gesundes Haar. In Studien konnte bewiesen werden, dass manche Inhaltsstoffe in Kakao sowohl Cholesterin als auch den Blutdruck senken können. Der Kakao ist aber vor allem mit seiner euphorischen Wirkung bekannt. Der Grund dafür sind die enthaltene Neurotransmittern Dopamin, Serotonin und Phenylethelamine, die die Stimmung aufhellen. Sein hervorragender Geschmack gibt den Smoothies und Snacks, dem er zugegeben wird eine besondere, gesunde Note, die die Wirkung und Genuss von Schokolade mit sich bringt. Der Kakao enthält mehr Antioxidantien als im Rotwein, grüner Tee oder Blaubeeren. Von allen Lebensmitteln verfügt roher Kakao über den, nach der Moringa höchsten Wert an Antioxidantien (ORAC- Wert) und beinhaltet viel mehr antioxidante Flavonoide.

  1. Aloe vera

Die Aloe vera ist eine Wüstenpflanze, die vielseitige heilende Wirkung hat. Bei der Aloe und ihren Produkten muss man unterscheiden, ob das Gel oder das drastisch wirkende, gelbliche Harz verwendet wird. Gel und Harz sind in ihrer Wirkung so unterschiedlich, als würde es sich um zwei verschiedene Heilpflanzen handeln. Das Gel, das in den Blättern gespeichert wird, hat mannigfaltige Heilwirkungen, vor allem auf die Haut. Es wirkt befeuchtend, entzündungshemmend und lindernd. Das Harz ist leicht giftig und wirkt vor allem abführend und verdauungsfördernd. Die Aloe enthält jede Menge natürliche Steroide, Antibiotika, Aminosäuren, Mineralien, Wasser, Vitamine, Glykoproteine, Anthrachinon- und Anthrazen-Derivate. Im Blattharz findet man auch das unentbehrliche für unser Organismus Glykosid Aloin. Aloe beinhaltet eine Fühle an Vitamin A, C, E, Folsäure, B1, B2, B3, B6, es ist auch eine der wenigen Pflanzen, die Vitamin B12 enthält: das wichtigste Vitamin für das Nervensystem. Das Aloe enthält Wasser, Aminosäuren, Enzyme, Glykoproteine, Anthrachinon- und Anthrazen-Derivate, sowie die folgenden Mineralien: Calzium, Magnesium, Zinc, Chrom, Selen, Natrium, Eisen und Kalium. Im Blattharz findet man Aloin, das ist ein Glykosid, das unentbehrlich für unser Organismus ist. Aloe hilft bei Verstopfung, lindert Durchfall, kann Sodbrennen, Morbus Crohn, Reiz Darm und andere Leiden heilen. Hilft bei chronischen Erkrankungen und ist entzündungshemmend. Aloe verbessert die Beweglichkeit der Gelenke, stärkt geschwächte Muskeln durch die für die Regeneration der Zellen gebrauchten Polysaccharide[13].

Aloe enthält viel organisches Silizium und trägt zur Stärkung der Hautzellen, der Schleimhäute, der Arterienwände und des Bindegewebes von Knorpel und Knochen bei. Sie stimuliert die Lympfbewegung und anhält eine aspirinartige Salizylsäure[14].

Weitere gesundheitliche Nutzen sind: Entgiftung, Hydratisieren der Haut, Reduzierung von hohen Cholesterin, Unterstützung des Immunsystem, Stabilisierung der Blutzuckerwerte, Linderung der Arthritis Schmerzen, schützt vor Stress, bewahrt vor Nierensteine, lindert Sonnenbrand oder anderen Verbrennungen, Schnittwunden, Kratzern und Wunden im Allgemeinen, fördert starke und gesunde Zähne, heilt Dick- und Dünndarm, verhütet Candida- Infektionen.

  1. Papaya

Papaya`s gehören zu den Biodrogen und haben eine medizinische Bedeutung. Das Fruchtfleisch der Papaya besteht zu 89% aus Wasser, 11% aus Kohlenhydraten und 0,4% aus Protein (USDA 2005). Weiter Inhaltsoffe sind: Papain, Campesterol, Cryptoxanthin, Phenylalanin, Stigmasterol, Vitamin C, Myrosin, Violaxanthin. Die Papaya-Frucht hat eine enorme Vielfalt an gesunden Inhaltsstoffen. Sie ist reich an Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen und Enzymen. Es wird angenommen, dass die meisten in der Papaya enthaltenen Wirkstoffe bislang von der Wissenschaft noch nicht identifiziert bzw. definiert worden sind. Ende des 20ten Jahrhunderts ist es den Wissenschaftlern gelungen, aus Blättern sowie noch unreifen Früchten des Papaya Baumes das bedeutendste Enzym der Papaya, das “Papain” zu isolieren. Papain wird größtenteils aus dem Latex (Milchsaft) des Papaya-Baumes gewonnen, aber auch einige wenige andere Früchte beinhalten kleinere Mengen an Papain. Es handelt sich bei der Papain um ein proteolytisches Enzym, das sich aus mehr als 200 Aminosäuren zusammensetzt. Daraus resultiert auch die Vielfältigkeit seiner therapeutischen Anwendung. Interessant ist dabei die Spaltung der Papain. Es entstehen Peptidbindungen, an denen basische Aminosäuren beteiligt sind. Dadurch wird die Verdauung des Nahrungseiweiß erleichtert. Die Papain hilft ebenfalls Gliadin als Bestandteil des Glutens zu verdauen und damit kann er eine Glutenunverträglichkeit mindern oder sogar beseitigen. Die Papaya-Enzyme greifen krankes Gewebe (Krebsgeschwulst) an und verschonen dabei die gesunden Zellen. Gesunde Zellen verfügen über Schutzmechanismen vor gefräßigen, eiweißspaltenden Enzymen, während Krebszellen erst innerhalb von 12 bis 48 Std. Enzymhemmstoffe entwickeln. Eine Zeit, die genügt, um die Krebszellen selektiv zu eliminieren[15]. Die Inhaltsstoffe der Papaya stehen im perfekten Verhältnis zueinander und sind in der gesamten Frucht mit all ihren Bestandteilen vertreten: in der Wurzel, im Stamm, Blätter, Blüten, Schale, Fruchtfleisch und im Samen. Fast alle Teile können zu medizinischen Zwecken verwendet werden. Der grünen, unreifen Papaya wird ein höheres Heilungspotential nachgesagt als der reifen Papayafrucht. ie enthalte fast 5000% mehr Papain als reife Papaya[16]. Im Samen befindet sich auch ätherische Öle, so wie die hochwirkungsvolle Enzyme Carpain und Myrosin. Die Papaya verfügt über ein enormes antioxidatives Potential. Zu diesen antioxidative Zellbeschützern zählt u.a. Vitamin C, von dem die Papaya sogar mehr enthält als Orangen oder die Kiwi, sowie Karotin, von dem die Papaya mehr zu bieten hat als Karotten. Die stärkende und regulierende Wirkung der Papaya auf unser Immunsystem ist multifaktoriell und begründet sich durch: Entlastung des Immunsystems durch antivirale und antibakterielle, sowie antimykotische Wirkung. Beseitigung von Immunkomplexen und Verhinderung von Neubildung weiterer Immunkomplexe, die reinigende und entschlackende Wirkung, optimierten Abbau der Eiweißstoffwechselprodukte, hohen Anteil an Vitalstoffen wie dem Vitamin C, Säuberung der Darmzotten. Im Gegensatz zu den meisten Früchten, die von ihrer harten Schale vor Eindringlingen wie Insekten und anderen Schädlingen geschützt werden, verfügt die Papaya-Frucht über regelrechte Killer-Enzyme, die die Frucht von Innen beschützen. Es handelt sich dabei um das Enzym Papain, Papayalysozym und Chymopapain, die besonders zahlreich in der noch unreifen Papaya-Frucht vorkommen. Die Papaya Enzyme verdauen die Nahrungsschlacken, während die drüsenaktivierende und belebende Wirkung der Papaya zum besseren Abtransport der Gifte und Schlacken aus dem Organismus beiträgt.

Die Strategie der Nahrungsoptimierung wurde über Jahrtausende erprobt und erfolgreich eingesetzt. Viele geistige Lehrer in frühere Zeiten waren Rohköstler, Veganer oder ernähren sich einfach und vital. Alte Weisheitslehren sprechen davon, dass die Außen- und Innenwelt in direkter Verbindung stehen und idealer Weise im Einklang sein sollten.

Eine optimale Ernährung, die Superfoods integriert und eine positiv bestimmende Denkweise, bildet eine Unschlagbare Kombination zu einem erfülltem Dasein.

 

Literaturverzeichnis:

  1. Die Bibel
  2. Harvey und Marilyn Diamond, Fit fürs Leben, Goldmann Verlag
  3. Dr. Switzer, Das Krebs-Reha-Programm.
  4. Dr. Switzers Heilkräftige Wildkräuter- Vitalkost-Rezepte, Ayurveda Health Verlag
  5. Dr. med. John Switzer, Wildkräuter- Vitalkost. Energienahrung der Zukunft. Beiträge 2005-2013, Ayurveda Health Verlag
  6. Liane Goldstein, Goji- Beerenpower aus der Reich der Mitte für ein vitales Leben, Lebensbaum Verlag.
  7. Depesche Moringa oleifera, Besser leben, Sabine Hinz Verlag
  8. Depesche 24,25/2013, Besser leben, Sabine Hinz Verlag
  9. Markus Rothkranz, Heile dich schön, Hans-Nietsch Verlag
  10. Barbara Simonsohn “Papaya – Heilen mit der Wunderfrucht” 2te Auflage, 1998

 

 

[1] Daniel 29,4

[2] Harvey und Marilyn Diamond, Fit fürs Leben, S.61

[3] Dr. Switzer, Das Krebs-Reha-Programm, S.4

[4] Dr. Switzer, Heilkräftige Wildkräuter- Vitalkost-Rezepte, S.18

[5] Dr. Switzer, Heilkräftige Wildkräuter- Vitalkost- Rezepte; S. 28

[6] Dr. med. John Switzer, Wildkräuter- Vitalkost. Energienahrung der Zukunft. Beiträge 2005-2013, S133

[7] http://rawsuperfood.de/die-top-super-foods/chia—die-kraftsamen/index.html
[8] Goji- Beerenpower aus der Reich der Mitte für ein vitales Leben, S. 6
[9] http://www.inkanatural.com/de/arti.asp?ref=schwarse-maca

[10] http://www.moringa.de/

[11]  Depesche Moringa oleifera, Besser leben, Sabine Hinz Verlag

[12] Depesche 24,25/2013

[13] http://www.rohtopia.com/aloe-vera/

[14] Markus Rothkranz, Heile dich schön, Hans-Nietsch Verlag, S.123

[15] Barbara Simonsohn “Papaya – Heilen mit der Wunderfrucht” 2te Auflage, 1998, S.97

[16] http://www.papaya-papain.com/