Mein Weg zu gesunder Ernährung begann mit einer Sehnsucht, die mit meinem damaligen Lebensstil nicht gestillt werden konnte. Die Suche nach dem Sinn des Seins hat mich dann zu dem geführt, was ich heute mit Freude an andere weitergebe: Natur bewusst erleben, mit Respekt und in Gemeinschaft, auf allen Ebenen unser Existenz.
Ich bin fest davon überzeugt, dass die Ernährung eine wichtige Rolle im persönlichen Entwicklungsprozess spielt. Besonders bewusst wird mir das immer wieder, wenn ich allein oder mit meinen Kindern in die Natur gehe. Eine natürliche, unbelastete Nahrung kann rein biochemisch betrachtet bemerkenswerte Prozesse in Gang setzen. Die Ernährung kann viel ausrichten, sie ist der Zusammenhang zwischen Psyche und Körper, sowie die Schnittstelle des Nervensystems und des Stoffwechsels.
Es werden immer mehr neue Bereiche in unserem physiologischen Netzwerk entdeckt, welche uns Psyche und Körper in enger Verbundenheit bewusst werden lassen. Wir sind das, was wir essen. Unsere Drüsen geben Botenstoffe ab, dessen Qualität und Quantität von der Beschaffenheit unserer Nahrung abhängt. Dadurch kann man sowohl im physischen als auch im psychischen Bereich viel erreichen.

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Zwei Beispiele abstrakter Auswirkungen der Heilnahrung:

→ Die Macht unserer Möglichkeiten wurzelt in unserem Geist!
Stellen Sie sich jemanden vor, der seinen Organismus von innen und aussen stärkt. Er belastet ihn nicht mit überflüssiger Verdauung und Toxinbelastung, und kann dadurch seine freie Energie beliebig einsetzten. Die Macht seiner Konzentration und Ausdauer gepaart mit richtiger Überzeugung und Absicht kann Berge versetzen.

→ Reinheit für Körper und Seele.
Der reine Körper ist Voraussetzung für reine Gedanken. Man kann viel erreichen, über sich hinausgehen und die Welt zu einem besseren Ort machen. Der Charakter einer Epoche wird durch die kumulative Absicht einer Gruppe herangezogen. Ich wünsche mir für uns alle liebenswerte, leben-erschaffende Gedanken, die in die Tat umgesetzt werden.

Diese und ähnliche Impulse sind der Antrieb für mich gewesen,  bewusstseinserweiternde Faktoren in einem ganzheitlichen Konzept zusammenzufassen. Dieses neue RawVega-Ernährungskonzept stelle ich heute vor.

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Das RawVega-Ernährungskonzept

RawVega ist ein Ernährungskonzept, das viele Elemente des Veganismus und der Rohkosternährung beinhaltet, sie aber nicht einfach nur kombiniert, da auch für bestimmte Situationen und für diejenigen Menschen, die das auch wollen, einige wenige tierische Nahrungsmittel erlaubt sind.
Der Begriff Raw (von Rohkost) umfasst jede frische, unerhitzte Nahrung sowohl pflanzlicher als auch tierischer Herkunft.
Wenn in speziellen Situationen tierische Produkte eine Brücke zum Wohlbefinden schlagen können, dann unbedingt in unerhitzter Form! Manche Menschn können nicht von jetzt auf gleich auf alles Tierische verzichten. Ich empfehle dann rohe Eier und Rohmilchbutter als rohe tierische Lebensmittel, besonders, wegen der gesättigten Fette. Ich betrachte die richtig angewendete Rohkost als Heilnahrung und setzte sie als Therapie bei vielen Erkrankungen ein.

Warum Vega? Vega ist ein Symbol für ständige, unermüdliche Fortbewegung.
Vega ist einer

der hellsten Sterne am Nordhimmel und wird durch seine Bewegung zur Sonne im Laufe der kommenden Jahrhunderte immer heller. In

zahlreichen Science Fiction Filmen und Büchern steht er für eine Sehnsuchtsdimension menschlichen Friedens und Zufriedenheit. Wie die Rohkosternährung hat Vega das Leben von Generationen von Menschen erhellt und begleitet und wird es in Zukunft auch weiterhin tun.

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Was aber bedeutet „richtig angewandte Rohkost“?
Meine Empfehlungen im RawVega-Ernährungskonzept:

1. Rohe gesättigte Fette

Die rohen gesättigten Fettsäuren tragen dazu bei, dass der Körper eine bessere „zelluläre“ Sättigung (s. Christian Opitz: Befreite Ernährung) erfährt. Eine weitere wichtige Funktion dieser Fette ist die Bindung von Schwermetallen und fettlöslichen Toxinen und zwar auf eine Art und Weise, die keine oder geringe Entgiftungssymptome hervorruft.
Unerhitzte gesättigte Fette sind z.B. Kokosöl, Kokosmus, Leinsamen und Avocados. Es sind auch einige wenige rohe tierische gesättigte Fette erlaubt, z. B. rohe Eier oder Rohmilchbutter.

2. Wildkräuter

Ein weiterer Bestandteil des Ernährungskonzepts ist der Verzehr von Wildkräutern. Die essbaren Wildkräuter verfügen über eine 5 bis 40 mal  höhere Konzentration an Nährstoffen als grünes Blattgemüse aus dem Bioladen. Hinzu kommen die wertvollen sekundären Pflanzen- und Bitterstoffe, Enzyme, Vitamine und die Biophotonen aus der Sonne. Die Biophotonen der sonnenbeschienenen Blätter können freie Radikale neutralisieren, die besonders destruktiv auf die Zellen bei degenerativen Krankheiten, wie z. B. Krebs, wirken. Sie gehören zu den stärksten und wirksamsten Antioxidantien.

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3. Grüne Smoothies

Aus den Wildkräutern lassen sich schmackhafte grüne Smoothies herstellen. Sie enthalten große Mengen an Folsäure, Enzymen, Vitamin K, Magnesium, sekundäre Pflanzenstoffen, Chlorophyll, Bitterstoffe und Biophotonen. Diese fördern die mentale Klarheit, machen den Körper basisch und bringen das Immunsystem auf Touren. Darüber hinaus regen die in den Smoothies vorhandenen Fasern auch die Darmtätigkeit an. Das vorhandene Chlorophyll reinigt das Blut und fördert die Neubildung von Blutzellen. Der hohe Antioxidantiengehalt verbessert die Sonnenvertäglichkeit und kann sich auf Entzündungen hemmend auswirken. Hinzu kommen die wertvollen sekundären Pflanzen- und Bitterstoffe, Enzyme, Vitamine und Biophotonen.

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4. Organische Mikromineralien: Phyto-Mikromineralien

Auf mineralarmen Ackerböden ist das angebaute Getreide, Obst und Gemüse nicht in der Lage, die benötigten Spurenelemente aufzunehmen und an den Menschen weiterzugeben, die wir für unsere körperliche und seelische Gesundheit benötigen. Sogar in der Bio-Branche kommen dabei gravierende Defizite vor. Damit unsere Zellen und Organe genesen können, müssen wir Wildpflanzen zu uns nehmen, die auf einer intakten und gesunden Humusschicht wachsen. Falls dies nicht möglich ist, lohnt es sich, organische Mikromineralien einzunehmen.
Mineralien sind nicht gleich Mineralien. Menschliche und tierische Organismen können mit Mineralien aus anorganischen Quellen nicht viel anfangen. Nur etwa 3 bis 20 Prozent davon werden absorbiert. Mineralstoffe pflanzlichen Ursprungs in naturbelassener Form, also in organischer Bindung, werden bis zu 90 Prozent vom Körper aufgenommen. Urzeitliche Pflanzenmineralien haben darüber hinaus Eigenschaften, die sie befähigen, direkt in die Zellen zu gelangen. Sie lösen den Film auf, der die roten Blutkörperchen wie „Geldröllchen“ aneinander kleben lässt, und die Ablagerungen in den Zellzwischenräumen im Gewebe, die den Eintritt von Nährstoffen in die Zelle vermindern. Kolloide Ur-Mineralien und Spurenelementen, die aus einem prähistorischen Regenwald stammen, entgiften den Körper besonders tiefgründig. Ihre Wirkung ist dabei teilweise durch elektrische Impulse zu erklären. Kranke und abgestorbene Zellen werden von den Kolloiden durch elektromagnetische Kräfte angezogen wie Eisenspäne von einem Magneten. Die Kolloide tragen diese zerfallenen oder giftigen Substanzen in den Blutstrom, und sie werden ausgeschieden.
Gesunde Ausnahmen
Einige pflanzliche Lebensmittel können sowohl roh, als auch ganz ohne Gefahr erhitzt gegessen werden. Je nach Konstitution, psychischer und/oder physischer Belastung, Jahreszeit, Klima etc. brauchen wir gelegentlich warmes Essen zu uns zu nehmen. Verzicht in jeglicher Form kann enorm belastend sein und übersäuernd. Verzicht bedeutet Stress. Deshalb ist es wichtig, gerade für den Anfang der Umstellung, gesunde Ausnahmen in der Ernährung einzuführen. Das wird uns stärken und ein Gefühl der Geborgenheit geben.

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Bewusstheit – im Hier und Jetzt leben

Um Heilung zu erfahren müssen wir viel mehr tun als uns gesund ernähren – Faktoren wie Bewegung, positive Glaubensätze, Loslassen, Verantwortung übernehmen, künstlerische Tätigkeiten oder inspirierende Umgebung sind genauso wichtig, wie die Nahrung.

Es ist wichtig, das Leben so zu nehmen, wie es ist und dies können wir nur durch eine bewusste Haltung im Alltag erreichen. Die Zentrierung auf sich selbst, auf die eigenen Stärken, Visionen und Sehnsüchte ermöglicht uns einen Konfliktknoten zu identifizieren, der die Problematik einer mentalen oder physischen Schwäche manifestiert. Dies hilft uns, die Problematik, die eine Art Symptomatik darstellt, wahrzunehmen. Das Symptom ist die Darstellung einer verborgenen Suche. Die Heilung kommt mit der Erkenntnis.
Aber wieviel von unserer Zeit verbringen wir in der Gegenwart und wieviel in Erinnerungen an die Vergangenheit oder in Gedanken an die Zukunft? Diese Sekunde, in der wir gerade sind, ist einen Augenblick später vergangen. Je mehr man darüber nachdenkt, desto mehr versteht man, dass es die Gegenwart in erster Linie erfordert, loszulassen. Wahrscheinlich ist es deshalb so schwer, in ihr zu verweilen.

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